Montag, 26. Januar 2009

Mangelnde Anwesenheit

Ich bitte mein Publikum und die geschätzten Leser vielmals um Entschuldigung. Mein Erschaffer war in letzter Zeit unglaublich egoistisch und weigerte sich strickt, mir auch nur einige freie Minuten einzuräumen. Aber jetzt liegt er krank zuhause und ich habe für den Moment die Macht an mich gerissen!
Auch wenn ich in den vergangenen Tagen ein eher passives Dasein fristete, hatte ich doch Gelegenheit bei einigen professionellen Autoren einen Blick "hinter die Kulissen" zu werfen. Ich bewege mich aktuell nur in der Kategorie der Kurzgeschichten, auch meine bisherigen Arbeiten am Buch sind bisher nur mit sehr viel blindem Wohlwollen als mehr als eine Sammlung kurzer Abhandlungen zu bezeichnen. Der Blick auf die weite Welt der erfolgreichen Buchautoren war ein wenig ernüchternd - die weltfremd-romantischen Vorstellungen über Autoren habe ich glücklicherweise ganz zu Beginn meines Vorhabens abgelegt - und auch ein wenig beängstigend.
Autoren gibt es wie Sand am Meer. Der Gedanke, mich auf dieses Parkett zu begeben und den Tanz zwischen Verlagssuche, Manuskriptarbeiten, oder vielleicht doch selbsttätigem Vertrieb zu wagen, dieser Gedanke macht mir ein wenig Angst...

Kommentare:

  1. Ah eine Lebenszeichen.
    Zum Thema:
    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Fürs erste müssen es ja nicht gleich 2 Bücker pro jahr sein. ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Also erstmal gute BEsserung!
    Und professionel Bücher rausbringen, stell ich mir unglaublich schwer vor... wobei das schreiben und das Suchen des Verlages am schwersten ist wohl... und dann müssen es ja die Leute kaufen, damit man auch weiterhin davon leben kann... Aber Du machst das schon... :-)

    AntwortenLöschen
  3. In der Tat, Herr Imperator, für den Anfang würde mir schon 1 in einem absehbaren Zeitraum genügen ;)

    Frau Dimebag, Totgesagte leben länger :) Allerdings nicht zwangsläufig gesünder.

    Vielen Dank Mr. Elch!

    AntwortenLöschen
  4. Punkt 1: Alles außer das Buch ist erstmal nebensächlich. Du muss erst ein Buch haben, bevor es vertrieben werden kann.
    Punkt 2: Schreib es erstmal für dich. Ich würde auch am liebsten Schriftsteller werden, aber die Tatsache überhaupt so etwas, was man selbst ein Buch nennen würde, geschaffen zu haben ist so schon "Achievement" genug fürs eigene Leben.
    Punkt 3: Mit Gewalt kann man kein gutes Buch aus sich heraus zwingen.
    Punkt 4: Geh raus, beobachte deine Umwelt. Lern Menschen kennen. Das ist, egal für welches Buch, das beste Futter. Und beim Menschen kennen lernen steigt auch statistisch die Chance, dass durch Zufall jemand dabei ist, der in irgendeiner Form mit dem Verlagswesen in Verbindung steht.
    Punkt 5: Du kannst schreiben, lass dich also von kleinen Niederlagen nicht einschüchtern.

    AntwortenLöschen
  5. Erst das Buch und dann der Markt. Logo! Tiefen-Erlebnisse, Wortgewandtheit - und so oft überarbeiten, bis es nichts mehr zu verbessern gibt... So schön die Poesie des Schreibens ist, so nervtötend kann die Verlagssuche bzw. die Vermarktung sein; eine kostengünstige Alternative war für mich der Selbstverlag! Ist heute per Web ein Kinderspiel! (bod.de) Auf meiner Webseite meine Bücher...

    AntwortenLöschen
  6. Ich geb nicht auf Noah. Ich will wieder Texte von dir sehen. Los jetzt!

    AntwortenLöschen